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Pfingstrose heilt griechischen Gott


Botanisch heisst die Pfingstrose „Paeonia“. Und dieser Name ist auf das griechische Wort „paionia“ zurückzuführen, das für den Götterarzt Paian steht. Der Sage nach heilte dieser mit Hilfe von Pfingstrosen sogar einen der griechischen Götter.
Aber auch griechische Naturforscher und römische Gelehrte verwiesen Jahrhunderte v. Chr. auf die medizinische Wirkung von Pfingstrosen. Für das Ausgraben der Wurzeln gab es allerdings bestimmte Regeln. Denn laut Botaniker Otto Brunfels musste diese Tätigkeit „bei Nacht geschehen“, weil tagsüber die Gefahr bestehe, dass ein Specht einem die Augen aussteche. Es gab aber auch andere abergläubische Bräuche. Denn Ketten aus Pfingstrosensamen wurden früher bei Zahnproblemen und beim Zahnen von Säuglingen um den Hals getragen. Im Mittelalter galt die Pfingstrose auch als wirksames Mittel gegen Gicht, Fieber und Epilepsie. Zudem wurde der Rauch aus den Samen zur Behandlung von „Besessenen“ eingesetzt.


                


Aber im Ernst: In China werden Pfingstrosen noch heute zur Gewinnung von Mu Dan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut.

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